Zweiter Deutsch-Türkischer Wirtschaftstag
Bis 2025 wird die Zahl türkischer Unternehmer in Europa auf 200.000 steigen, die Zahl ihrer Beschäftigten auf eine Million.

Unter dem Motto „Kreativ, mutig, fleißig – Türkische Unternehmer als Wirtschaftskraft“ brachte der Deutsch-Türkische Wirtschaftstag 2010 am 2. Oktober im Düsseldorfer Kongresszentrum prominente Unternehmer aus der türkisch-deutschen Geschäftswelt sowie Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen.

Der zweite Deutsch-Türkische Wirtschaftstag, der fast 650 Teilnehmer begrüßte, wurde von ATİAD-Vorsitzendem Prof. Recep Keskin eröffnet. Begrüßungsworte hielten der türkische Botschafter in Berlin Ahmet Acet, der nordrhein-westfälische Minister für Arbeit und Integration Guntram Schneider, der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Peter Hintze, der Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium Dr. Ralf Brauksiepe, der CEO der Şahinler Holding und Vorsitzender des ATİAD-Beirats Kemal Şahin sowie Ziya Altunyaldız, stellvertretende Staatssekretärin im Ministerpräsidentenministerium für Außenhandel.

Prof. Recep Keskin erklärte in seiner Rede, dass der Deutsch-Türkische Wirtschaftstag, der im vergangenen Jahr zum ersten Mal organisiert wurde und aufgrund der positiven Resonanz und der großen Nachfrage in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindet, von der ATIAD zu einer Tradition gemacht werden soll. Auf diese Weise soll eine Plattform geschaffen werden, auf der sich türkische Unternehmer in Europa jedes Jahr treffen. Er sagte: „ATIAD arbeitet seit seiner Gründung nach dem Prinzip der Kontinuität in allen Belangen, die in Europa lebende Unternehmer betreffen. Auch der Deutsch-Türkische Wirtschaftstag hat in vielen Bereichen Neuland betreten. Diese Veranstaltung ist sowohl hinsichtlich der zusammengeführten Institutionen als auch der Teilnehmer und Referenten ein einzigartiges Ereignis in der 50-jährigen Geschichte der Migration. Unser Ziel ist es, den Teilnehmern Informationen aus erster Hand von Experten zu bieten und zur Stärkung und Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Türkei und Deutschland beizutragen. In Europa lebende türkische Unternehmer leisten mit ihrem fleißigen und kreativen Unternehmergeist jedes Jahr einen bedeutenden Beitrag nicht nur zur Wirtschaft ihres Landes, sondern auch zur Wirtschaft der Türkei. Eines der wichtigsten Ziele des Deutsch-Türkischen Wirtschaftstages ist es, die Entwicklung und das Wachstum dieses wirtschaftlichen Potenzials zu unterstützen und die richtige Ausrichtung sicherzustellen“, sagte er und betonte damit die Bedeutung des Tages. Kemal Şahin, CEO der Şahinler Holding und Der Vorsitzende des ATİAD-Beirats sagte: „In Deutschland leben heute rund drei Millionen Türken, die dank ihres erfolgreichen Unternehmergeistes ein großes Wirtschaftspotenzial schaffen. Unter den gegebenen Bedingungen wird die Zahl der 80.000 türkischen Unternehmen, die rund 380.000 Menschen beschäftigen, in zehn Jahren voraussichtlich auf 130.000 steigen. Die Zahl der Beschäftigten in diesen Unternehmen wird voraussichtlich 750.000 erreichen, was zu jährlichen Investitionen von 18 Milliarden Euro und einem Umsatz von 70 Milliarden Euro führen wird. Experten schätzen, dass es in 15 bis 20 Jahren in ganz Westeuropa 200.000 türkische Unternehmer geben wird, die eine Million Menschen beschäftigen. Diese Zahlen machen uns bei ATİAD stolz und motivieren uns, diese Entwicklung zu unterstützen.“ „Es mobilisiert und leitet uns zum Handeln an“, sagte er und betonte erneut die Bedeutung des Deutsch-Türkischen Wirtschaftstages.

Der türkische Botschafter in Berlin, Ahmet Acet, erklärte, die Freundschaft zwischen der Türkei und Deutschland bestehe seit vielen Jahren, und die sensible Stellung türkischer Unternehmer in Deutschland wirke sich direkt auf die deutsch-türkischen Beziehungen aus. Daher sei die Organisation einer solchen Veranstaltung und die Diskussion vieler für Unternehmer interessanter Themen mit Experten von großem Nutzen. Er betonte außerdem, dass ATIAD, eine äußerst aktive und einflussreiche Organisation in den Bereichen Bildung, Beziehungen zwischen der Türkei und der Europäischen Union, Stärkung der deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen und Sensibilisierung für Unternehmertum, für die Organisation einer so erfolgreichen Veranstaltung lobenswert sei.

In seiner Rede wies er darauf hin, dass türkische Unternehmer in Europa, insbesondere in Deutschland, mittlerweile über Deutschland hinaus expandieren und Partner der stetig wachsenden und stärker werdenden türkischen Wirtschaft werden. Sie leisten so nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaft ihrer Gastländer, sondern durch ihre Handelsbeziehungen mit der Türkei auch zur türkischen Wirtschaft. Ziya Altunyaldız, stellvertretender Staatssekretär im Außenhandelsbüro des Premierministeriums, erklärte, es sei ermutigend Unternehmer werden durch solche Veranstaltungen informiert und gestärkt.

Nordrheinland-pfälzischer Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider, Bundeswirtschaftsminister Peter Hintze und Bundesarbeitsminister Dr. Ralf Brauksiepe erklärten, türkische Unternehmer müssten bei der Entwicklung ihres Potenzials unterstützt werden und sowohl die Bundesregierung als auch die Kommunen hätten zahlreiche Initiativen in dieser Richtung. Sie äußerten sich auch zu den aktuellen Integrationsproblemen.

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